Folge 2: Norbert Gruss - Geschäftsführer Gebäudegesellschaft Limbach-Oberfrohna mbH - Über Fördermittel

Shownotes

Willkommen bei „C the Market by ESTAYA“, dem Videopodcast für alle, die den Immobilienmarkt in Sachsen besser verstehen wollen.

In dieser Folge spricht Ayla Blaschke mit Norbert Gruss, Geschäftsführer der Gebäudegesellschaft Limbach-Oberfrohna mbH, über kommunale Wohnungswirtschaft, Fördermittel und die Herausforderungen eines Wohnungsmarktes abseits der großen Metropolen.

Norbert Gruss beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Stadtentwicklung, Sanierung und Wohnungswirtschaft. Nach Stationen in einem Architekturbüro, der Stadtsanierung sowie bei verschiedenen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften wechselte er von Leipzig nach Limbach-Oberfrohna. Heute trägt er dort als Geschäftsführer die Gesamtverantwortung für das Unternehmen und einen Bestand von rund 1.500 Wohneinheiten.

Ein Schwerpunkt der Folge ist der Vergleich zwischen Leipzig und Limbach-Oberfrohna. Während Wohnungen in Leipzig stark nachgefragt werden, beschreibt Norbert Gruss die Situation in Limbach-Oberfrohna als Mietermarkt mit mehr Angebot als Nachfrage. Gleichzeitig geht es darum, wie sich Wohnungsunternehmen in kleineren Städten aufstellen müssen und welche Rolle Demografie, Wohnqualität und langfristige Bestandsentwicklung dabei spielen.

Darüber hinaus sprechen Ayla Blaschke und Norbert Gruss über den besonderen Auftrag eines kommunalen Wohnungsunternehmens. Wie lassen sich wirtschaftliche Verantwortung und soziale Verpflichtung miteinander verbinden? Wie geht man mit Mietern um, die finanzielle Schwierigkeiten haben? Und warum bedeutet kommunale Wohnungswirtschaft weit mehr als die reine Vermietung von Wohnungen?

Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich außerdem um Fördermittel für private Eigentümer und Wohnungsunternehmen. Norbert Gruss erklärt, welche Fehler bei Förderanträgen häufig gemacht werden, warum Planung, Finanzierung und fachliche Begleitung entscheidend sind und welche Fördermöglichkeiten Eigentümer möglicherweise übersehen. Dabei geht es unter anderem um energetische Sanierungen, barrierearmen Umbau und Programme, bei denen hohe Förderquoten möglich sein können.

Auch die großen Sanierungsprojekte der Gebäudegesellschaft Limbach-Oberfrohna spielen eine zentrale Rolle. Norbert Gruss spricht über Fördermittel in Millionenhöhe, die Finanzierung umfangreicher Modernisierungen und die praktischen Herausforderungen während der Umsetzung. Dabei gibt er auch Einblicke in Learnings aus Sanierungen im bewohnten Zustand und erklärt, was er bei zukünftigen Projekten anders organisieren würde.

Auch der Blick nach vorn kommt nicht zu kurz: Welche Auswirkungen hat der demografische Wandel auf den Wohnungsmarkt? Wie müssen sich Wohnungsbestände verändern, wenn die Bevölkerung älter wird? Und welche Rolle spielen Barrierefreiheit, energetische Sanierung und langfristige Portfoliostrategien für die Zukunft der Wohnungswirtschaft in Sachsen?

Was Sie in dieser Folge erfahren:

Wie Norbert Gruss zur kommunalen Wohnungswirtschaft und nach Limbach-Oberfrohna kam
Wie sich die Wohnungsmärkte in Leipzig und Limbach-Oberfrohna unterscheiden
Welche soziale Verantwortung ein kommunales Wohnungsunternehmen trägt
Welche Fehler Eigentümer bei Förderanträgen vermeiden sollten
Welche Fördermöglichkeiten bei Sanierung und barrierearmem Umbau interessant sein können
Welche Erfahrungen Norbert Gruss aus großen geförderten Sanierungsprojekten mitnimmt
Wie Demografie und energetische Anforderungen die Wohnungswirtschaft künftig verändern

Ob Sie selbst Immobilien besitzen, sich mit Sanierungen und Fördermitteln beschäftigen oder verstehen möchten, wie kommunale Wohnungsunternehmen zwischen Wirtschaftlichkeit, sozialem Auftrag und Zukunftsinvestitionen arbeiten: Diese Folge gibt praxisnahe Einblicke in die Wohnungswirtschaft und den Immobilienmarkt in Sachsen.

Folgen Sie uns, damit Sie keine Folge verpassen.

▶️ YouTube: https://www.youtube.com/@ESTAYARealEstate
📱 Instagram: https://www.instagram.com/estaya.real.estate/
👥 Facebook: https://www.facebook.com/estayarealest

Transkript anzeigen

00:00:00: Heute zu Gast bei uns Norbert Kurs, Geschäftsführer der GLO Gebäudegesellschaft in Limbach Oberfrohner und gilt es als Fördermittel-Experte.

00:00:08: Der Bürgermeister hat mir verraten dass du mehrere Millionen in den letzten Jahren für große Sanierungsprojekte hier in Limbach Oberfrona beantragt aber auch bewilligt bekommen

00:00:17: hast.

00:00:17: Das große Problem was ich dort tatsächlich hatte war jetzt rein praktisch bewohnte Zustand ein Drittel der Mieter.

00:00:25: Wir haben das mitgemacht.

00:00:26: zu den Objekten in Limbach Oberfohne, was natürlich die größten waren in meiner Laufbahn und was ich auch gehört habe.

00:00:34: Die größte Investitionen überhaupt von Limbach.

00:00:36: Was sind die häufigsten Fehler, die ein private Eigentümer macht bei der Beantragung von Fördermitteln?

00:00:42: Also der Klassiker ist dass man einfach loslegt vor allem einfach beauftragt im sogenannten vorzeitigen Baubeginn also alles was damit eine praktische Umsetzung zu tun hat erst wenn der Vordergeschalt da liegt.

00:00:54: Ja es Bürokratie im höchsten Grade, das kann ich auch nicht schön reden.

00:00:58: Leipzig ist ein sogenannter Vermietermarkt.

00:01:01: Jede Wohnung wird einen unter den Nägeln weggerissen.

00:01:04: In Limbach Oberfrona dort ist es leider umgedreht.

00:01:12: Heute zu Gast bei uns Norbert Kos, Geschäftsführer der GLO Gebäudegesellschaft in Limbach-Oberfronen.

00:01:19: Du warst mehrere Jahre in einer Genossenschaft tätig, unter anderem im Werderau aber auch in Leipzig und gilt es als Fördermittel-Experte.

00:01:27: Der Bürgermeister hat mir verraten dass du mehrere Millionen in den letzten Jahren für große Sanierungsprojekte hier in Limbach Oberfrohner beantragt aber auch bewilligt bekommen hast und ich freue mich sehr das du heute hier bist und uns einen Einblick nicht nur in die Theorie gibt sondern auch an die Praxis und freue mich auf unser gemeinsames Gespräch.

00:01:46: Vielen Dank für die Einladung, ich freue mich auch darauf und hoffe dass sich die Erwartungen erfüllen können.

00:01:51: Bevor wir tiefer einsteigen in das ganze Thema würde ich mich freuen wenn du uns erstmal einen Einblick in deine Vita gibst was so passiert ist wie du überhaupt zur Wohnungswirtschaft gekommen bist.

00:02:04: genau das wäre schön wenn du unseren Zuschauern dann einen Blick gewährst.

00:02:07: Das mache ich sehr gerne.

00:02:08: Ich würde sehen dass ich mich auf die wohnungswirtschaft ein Stück weit konzentrieren.

00:02:12: also mein beruflicher Start war im einem Architekturbüro in Zwickau.

00:02:19: Dort habe ich im Prinzip die baurechtlichen und bläunigen technischen Dinge von der PiG an gelernt.

00:02:25: Danach durfte ich meinen Vater unterstützen, der in Weidensdorf bei Klauhaal eine große Bauträgeranlage erstellt hat.

00:02:34: Dort hab' ich die Bauleitung die technische Details übernommen.

00:02:39: Und nachdem das bewältigt war... Kommen ja eine Gelegenheit bei der Stadt Zweigau im Amt für Stadtsanierung.

00:02:48: Vier Jahre ein Förderprogramm zu begleiten, sogenannte Oberenprogrammen, wo noch einige Spuren heute zusehen sind wie zum Beispiel das Johannesbord oder der Schlörwischplatz.

00:03:00: Wer in Zweigauer sich auskennt, wer nicht so viele sein und danach da es befristet war bin ich zum dem Sanierungsträger der Stadt Weigau gegangen.

00:03:11: Dort bin ich dann rund zwölf Jahre geblieben mit wechselnden Arbeitsstandorten in Chemnitz, in Ölsmitz im Furchtland und in Plauen.

00:03:21: Also eigentlich der ganze westsächsische Raum abgedeckt als Direktor bei Auftrachteter jeweiligen Städte.

00:03:31: Ja dort bin ich natürlich mit den Fördern sehr intensiv in Berührung gekommen, da war es die Wurzeln gegeben.

00:03:39: Nach zwölf Jahren habe ich gedacht, gewechseln wir auf die andere Seite.

00:03:42: Nämlich auf diese Seite, die wir beraten haben.

00:03:44: Das waren größtenteils eine Wohnungsunternehmen.

00:03:47: Es ging los in Werdau und einer Wohnungsbaugenößenschaft über den Standort Leipzig.

00:03:55: Da war ich insgesamt zusammen acht Jahre in Genössenschaften und seit nunmehr sechs Jahren bin ich hier in der Gebäudegesellschaft Limbach Oberfrohner Geschäftsführer nachdem ich dort vorher Vorstandspositionen besetzt hatte.

00:04:09: Also

00:04:10: hast du eine Menge Erfahrungen in der immobilien Wirtschaft sammeln können?

00:04:13: die letzten Jahre.

00:04:16: Du hast ja jetzt auch gerade erzählt, du warst unter anderem in einem Leipzig tätig – das ist natürlich ein ganz anderer Markt.

00:04:23: Bevölkerung, sechshunderttausend Einwohner stark, Limbach-Oberfrohner hat aktuell so etwas um die Vierundzwanzigtausende, was ganz anderes.

00:04:33: Was war für dich da die größte Umstellung von einer Großstadt auf eine Kleinstadt?

00:04:38: Das ist doch was ganz Anderes!

00:04:42: Wie war es für dich?

00:04:44: Erstmal wurde die Umstellung eher im unternehmerischen Bereich.

00:04:47: Also in den jeweiligen Genossenschaften hatte ich mehr oder weniger Teilbereiche zu verantworten, dort war ich jeweils technischer Vorstand und habe dann die verschiedenen Bereiche von Mietungen Verwaltung unter mir gehabt – natürlich auch die Bautehemen.

00:05:06: In Limba Urfuna wurde ich dann zum Gesamtgeschäftsführer, das heißt also gesamte Personalverantwortung, gesamte wirtschaftliche Verantwortung, kaufmännische Verantwortung und natürlich auch die technischen.

00:05:19: Das war schon erst mal eine ziemliche Erweiterung meines Verantwortungsbereiches Und natürlich bin ich gerade im letzten Step von Leipzig nach Limbach von einer Genossenschaft gekommen Die zweitgrößte Genossenschaft in Leipzig mit neuntausend Einheiten, hier nach Limbach Oberfohne mit tausend fünfhundert Einheiten.

00:05:42: Also alleine da waren natürlich auch schon erstmal vieles persönlicher es war direkter und das war natürlich nicht so ein großer Führungsapparat vorhanden.

00:05:56: Kannst du uns vielleicht noch kurz erklären was der wesentliche Unterschied ist?

00:05:59: Ich sag mal für jemanden der jetzt Branchen fremd ist von der Genossenschaft zu einem Wohnungsunternehmen, also was auch für den Mieter so der wesentliche Unterschied ist.

00:06:08: Ob bei Mietern eine Genossschaft oder ein Wohnungs-Unternehmen wie jetzt bei dir?

00:06:12: Das mache ich gerne.

00:06:13: ja da geht es schon mal los dass die Mieters in der Genosenschaft keine Miete sind sondern Mitglieder haben also einen Anteil an dieser Genosschaft und sind Mit-Eigentümer wenn man das mal so grob bezeichnen will sie.

00:06:29: das zeigt sich auch daran dass die Wesentlichen Ausrichtungen dann auch in jahrlichen Mitgliederversammlungen, ich sage mal so wie kleine Aktiengesellschaftsversammlung und Hauptversammelungen geführt werden.

00:06:40: Und dort beschließen die Mitglieder über die Entwicklung der Genossenschaft.

00:06:45: Das wirkt sich natürlich im Kleinen ein reisenbar so und fühlt sich das auch nicht teilweise viel anders an als dass man Mieter ist.

00:06:53: aber das ist erstmal so der große wesentliche Unterschied und wie gesagt eigentlich immer mindestens zwei Vorstände sich einigen müssen und miteinander in dieselbe Richtung sich bewegen.

00:07:12: Und bei einer Gesellschaft, ich denke das ist bekannt, eine reine Vermiedungsgesellschaft da sind die Mieter tatsächlich Mietern nicht nur Mieters aber mit allen Rechten und Pflichten in den Gesetzlichkeiten voran sind, was allerdings dann letztlich auch bei den Genössenschaften derselbe ist.

00:07:31: Also das Mietrecht bleibt für beide gleichverbindlich aber wie gesagt die Eigentümer und der Gesellschaft ist halt die Kommune gesellschafter zu hundert Prozent.

00:07:42: bei uns im Limbacher-Oberfronau also Stadtlimbacher Oberfrohner vertreten durch ein Oberbürgermeister ist Hauptgesellschaft und alleiniger Gesellschafter unserer unseres Wohnungsunternehmens.

00:07:55: Genau, ich würde mit dir gerne noch über deine Rolle als Geschäftsführer sprechen.

00:08:00: Das ist ja auch eine sehr verantwortungsvolle Position die du da einnimmst für die viele Leute das glaube ich auch ein bisschen abstrakt sich vorzustellen.

00:08:08: okay was machten so einen Geschäftsführendes?

00:08:11: kommunalen Wohnungsunternehmens, was beinhaltet der Alltag.

00:08:15: Mit welchen Themen hat man da zu tun?

00:08:17: Vielleicht kannst du uns da auch einen Einblick gewähren, was dein Leben als Geschäftsführer der GLO ausmacht so alltäglich.

00:08:26: Ja also das einfachste ist zu sagen dass man tatsächlich nicht immer weiß was er jeden Tag auf einen zukommt.

00:08:33: Das geht aber glaube ich jeden Unternehmemsführersöhe Und da muss man natürlich gewappnet sein, immer schnelle und praktische Lösungen zu finden.

00:08:43: Wir haben auch eine Struktur die sehr vielfältig ist.

00:08:47: wie gesagt wir haben den Hauptbereich Verwaltung und Vermietung, wir haben einen Bereich Finanzbuchhaltung, Kontrolling in Marketing und letztlich ein Baubereich der allerdings momentan größtenteils von mir mit bewältigt wird.

00:09:07: Ja, und das macht den Job aus.

00:09:08: Also die verschiedenen Bereiche auch zusammenzuhalten auf die Belange einzugehen.

00:09:15: Wie viele Arbeiter habt ihr?

00:09:17: Wir sind im Gesamtbereichzeuger vierundzwanzig Mitarbeiter und davon sind sieben dauerhaft im Service.

00:09:26: Das hatte ich noch nicht erwähnt.

00:09:28: wir haben also auch ein eigenes Servicebetrieb mit Handwerkern.

00:09:31: Das kennst du ja auch als deinem Betrieb.

00:09:35: Fliesenleger Trockenbauer, Putzer, Mahler, Bodenleger.

00:09:39: Also alles was so innen ausbaue ist haben wir im eigenen Betrieb und da bin ich auch sehr zufrieden und stolz drauf.

00:09:47: Und das sind vierundzwanzig Mitarbeiter inklusive des Servicebetriebes?

00:09:50: Inklusive

00:09:51: ja.

00:09:51: Also zurück aus sechsten bis siebzen sind in der Verwaltung tätisch mitauszubildenden.

00:09:58: Okay.

00:10:00: Ihr habt ja als kommunales Wohnungsunternehmen auch einen gewissen sozialen Auftrag den erfüllen wollt.

00:10:08: Was ist aus deiner Sicht nach der größte Unterschied zu einem privaten Eigentümer und zu euch speziell jetzt bei einer Mieterauswahl, die natürlich auch getroffen werden muss?

00:10:19: Ihr habt Wohnungslehrstand, dann kommen entsprechende Mietern, die sich für eine Wohnung interessieren.

00:10:24: Was is da der Unterschied beim kommunalen Wohnungsunternehmen mit dem entsprechenden sozialen Auftrag als Tochter unternehmender Stadt im Vergleich zu einem privatem Eigentümmer?

00:10:34: der, ich sag mal eine fertige Mieter-Selbstauskunft bekommt und prüfen muss.

00:10:38: Und am Ende auch entscheiden muss, nimmt er den Mieta oder nimmt er ihn halt nicht aus bestimmten Gründen?

00:10:44: Ja also erstmal grundlegend ist da gar nicht so ein großer Unterschied.

00:10:47: Das was du gerade beschrieben hast es bei uns genauso.

00:10:49: Also bei uns muss jeder seine Auskünfte entsprechend einreichen.

00:10:53: das wird auch sehr genau geprüft weil wir natürlich auch wirtschaftlich unterwegs sind.

00:10:58: Nicht nur sozial.

00:11:00: Wir müssen auch, wie gesagt Und können auch nicht alle Mieter nehmen.

00:11:07: Allerdings ist unsere, wenn wir es vielleicht mal so bezeichnen will, unsere Schmerzgrenze aus unserer sozialen Verpflichtung heraus wahrscheinlich etwas niedriger als im privaten Bereich.

00:11:20: Wir krasen dann sozusagen nochmal bei den Mietern näher nach, wenn's irgendwelche Schufereinträume gibt oder so.

00:11:29: Da wird einfach nicht pauschal abgelehnt, sondern wird noch einmal geschaut woran liegt Wie ist der persönliche Eindruck, wie verhält sich da Mieter dementsprechend?

00:11:40: Und man arbeitet natürlich auch einige Male dann bei weiterläufenden Problemen im Mitverhältnis.

00:11:50: Also wenn Schulden auftreten mit Radenzahlungen und verschiedenen Werkzeugen, versuchen den Mietern das sind wir in Weg wieder mit zu helfen aus dem Dilemma herauszukommen.

00:12:04: Aber wenn alles nicht fruchtet, dann geht es bei uns genauso wie bei allen anderen bis hin zum Gerichtsvollzieher.

00:12:12: Bis zur Wohnungshäumung...

00:12:15: Habt ihr auch Sozialarbeiter bei euch?

00:12:18: Ich kenne das aus einem Wohnungsunternehmen, wo ich selbst tätig war.

00:12:21: Da gab's sogar eine Menge Sozialarbeiter die sich da um Mieter gekümmert haben, wo sie ein bisschen schwieriger geworden sind.

00:12:27: Ja, das

00:12:27: sind wir wieder bei der Größe des Unternehmens und ich glaube die spricht auch von dem relativ großen Unternehmen.

00:12:34: Begründet natürlich die Wirtschaftlichkeit auch eigene Mitarbeiter.

00:12:38: Ich will mal so sagen, bei uns müssen alle Verwalter und Vermieter gleichermaßen Sozialarbeiter sein.

00:12:45: Das können sie natürlich nicht.

00:12:46: Der eine kann es besser oder der andere ganz weniger gut.

00:12:50: Man unterstützt sich auch gegenseitig gerade bei schwierigen Fällen.

00:12:53: Und ja ich wäre froh wenn ich da Kapazität hätte.

00:12:58: und das ist noch eines der Ziele die durchaus angegriffen werden müssen, weil es natürlich immer mehr solche Fälle gibt.

00:13:06: Also das ist kein abnehmendes Phänomen, sondern es müssen immer mehr unterstützt werden.

00:13:12: Es verwahrlösen immer mehr Vereinsamen und das ist wirklich ein Problem.

00:13:17: Und da ist natürlich im Sozialarbeiter viel besser unterwegs als sagen wir jetzt ein klassischer Verwalter.

00:13:23: aber wir haben auch Kontakte zur Stadt.

00:13:27: Da gibt es also einen hauptamtlichen Sozialarbeiter mit denen haben ja einige Fälle gemeinsam lösen können, manche auch mit einem Weggang.

00:13:37: Aber der ist sehr professionell unterwegs und unterstützt uns.

00:13:43: Und wir haben eine Wohnung für solche Fälle wo es ... Also eine Notwohnung auch noch bei uns im Bestand.

00:13:51: Wo es dort gar nicht mehr geht, wo aber zwischenzeitlich jemand untergebracht werden muss.

00:13:55: Weil dem die Obdachlosigkeit droht.

00:13:58: Auch dafür haben wir eine Wohnung in der Stadt zur Verfügung gestellt.

00:14:01: Du hast eingangs erwähnt, dass du ja eine Menge Fachbereich und Abteilungen auch in deiner Unternehmung hast beziehungsweise betreuest.

00:14:09: Was ist für dich die größte Herausforderung?

00:14:12: Ich sage mal, die Abteilung zu managen

00:14:15: bzw.,

00:14:15: die auch zu koordinieren.

00:14:17: Das sind ja auch bestimmte Menschen mit bestimmten Stärken und Schwächen.

00:14:25: Wie gehst du damit um?

00:14:26: Was ist deine Herausforderung dabei, das zu managen als Geschäftsführer?

00:14:33: Die Herausforderung ist, dass alle das gleiche Ziel verfolgen und sich dort auch gemeinsam sehen.

00:14:43: Das sind zwar unterschiedliche Abteilungen aber am Ende sind wir ein Unternehmen und wollen natürlich auch nach außen hin als Einunternehmen gelben.

00:14:52: Und natürlich gibt es dort unterschiedliche Mieterbelange.

00:14:56: Aber gerade weil es ja auch außen um Personen und Menschen geht, ist es wichtig dass man sich alles in Einklang bringt.

00:15:05: Und das die größte Herausforderung, weil manchmal einfach, ich will nicht sagen Datenverlust aber Informationsverluste, Kommunikation Verluste entstehen und daran arbeiten wir auch mit Hilfe von digitaler Technik vielleicht in Zukunft.

00:15:25: Aber das ist das Hauptthema!

00:15:27: Und letztlich ist es natürlich auch wichtig, dass in einer gewissen Effizienz erhalten bleibt.

00:15:37: Wir sind kein Quatschverein dafür kriegen wir letztlich nicht die Miete.

00:15:41: Das

00:15:43: muss vorrangieren zwischen bezahlbaren Wohnraum und der Wirtschaftlichkeit, die natürlich besonders wichtig ist wenn Objekte saniert werden aber auch den politischen Erwartungen beziehungsweise einer politischen Zielstellung, die ja auch verfolgt wird.

00:15:59: Wie hält man da die Balance zwischen den drei Punkten?

00:16:03: Was ja nicht immer ganz unkritisch ist weil es wird eine Menge Geld ausgegeben bei Sanierungsvorhaben.

00:16:07: Die Politik hat auch so ihre Vorstellungen welche Objekte vielleicht gerade saniert werden soll, welche Themen im Fokus liegen und am Ende Wir hatten darüber gesprochen.

00:16:17: Wir haben einen sozialen Auftrag, wir müssen Wohnungen auch zur Verfügung stellen für Menschen die sozial vielleicht nicht ganz so gut gestellt sind.

00:16:24: Das sind ja trotzdem auch Punkte dir relativ schwer sind und dafür müssen Lösungen gefunden werden.

00:16:30: Wie bekommst du das denn da die Ballon zu halten zwischen den drei großen, also den Big Points?

00:16:37: Ja es ist tatsächlich nicht immer so einfach gerade was der anspricht dass wir sehr politisch sozusagen geprägt sind, aber zumindest der Aufsichtsrat besteht aus Stadtreden und dass die nicht alle hundert Prozent einer Meinung sind.

00:16:56: Das liegt an der Sache ja an sich an den verschiedenen Mehrheiten gegeben.

00:17:03: Dennoch muss ich sagen an dieser Stelle das es bis jetzt immer gelungen ist also der Gemeinschaft oder in einer überwiegenden Zahl die Themen fachlich nach vorne zu bringen.

00:17:18: Wichtig ist einfach, dass man versteht als städtisches Unternehmen oder auch als Geschäftsführer.

00:17:23: Dass es um die Gesamtstadt geht und dort ein Rad ist im Gesamtgefüge und einfach dazugehört wird immer gerne genommen.

00:17:35: der Begriff Konzernstadt da finden wir uns natürlich sehr gut aufgehoben werden natürlich auch die Erwartungen des Oberbürgermeisters oder der gesamten Stadtverwaltung dort erfüllen wollen.

00:17:53: Demgegenüber steht natürlich eine gewisse Wirtschaftlichkeitsbetrachtung hin, wir müssen bei allen sozialen Gefühle auch sehen dass am Ende die Löhne bezahlt werden das die GLU keinen negativen Jahresabschluss hinlegt und vor allem nicht in Liquiditätsprobleme kommt.

00:18:12: ganz klar wie jedes Unternehmen Und dort muss man sich bei der einen oder anderen Stelle auch mal versuchen, durchzusetzen als Geschäftsführer.

00:18:24: Mit Argumenten natürlich und das hat wie gesagt immer im Jahr ganz gut geklappt.

00:18:27: Grundlage dafür ist ein Portfoliokonzept.

00:18:31: Das war vor fünf Jahren wo ich angefangen habe quasi die erste Aufgabe zu sagen Wir beläuchten unsere Bestände Wo sind die Vorteile welche Nutzer sind dafür besonders gut geeignet?

00:18:41: welche Investitionen in welche Richtung sind dort notwendig.

00:18:45: Und ich muss sagen, außer dass der Zeitplan sich ein Stück weit verschoben hat – weil es alles doch viel länger dauert als gewünscht -, liegen wir noch in dem Portreukonzept im inhaltlichen Bereich wie man es uns vorgestellt haben, was die verschiedenen Bestände betrifft und das ist natürlich auch wichtig, dass man so eine Leitlinie, so einen Leidfahrten auch hat an dem man sich ein Stück weit festhalten kann, weil dieses Portfoliokonzept wurde auch dem Aufsichtsrat mit beschlossen bzw.

00:19:19: informiert und das ist was neben der Förderung die auch wesentliche Bestandteile der Wirtschaftlichkeitsin eine große Rolle spielt.

00:19:29: machen wir uns nichts vor am Ende gibt es auch Bestände die besser sind es gibt beständete schlechter sind.

00:19:36: Also es ist immer eine Ort, Mischkalkulation auch damit nicht die Mieten in unserem Bestand zu sehr differieren.

00:19:46: Was würde den meisten Menschen überraschen wenn sie nur einen Tag hinter die Kulissen der GLO blicken dürften oder könnten?

00:19:53: Wahrscheinlich erst mal dass das überhaupt dürfen.

00:19:55: aber das ist für uns ja kein Problem weil wir haben ja Gespräche und Öffnungszeiten.

00:19:59: Ich würde sagen Es sind insbesondere die intensive Betreuung unserer Mieter.

00:20:05: Also es ist nicht bloß, dass wir uns da mal kurz unterhalten sondern es gibt ja Nachaufträge.

00:20:13: Es gibt ja verschiedene Abstimmungen im Haus und wir versuchen wirklich für möglichst jedes Problem eine Lösung zu finden.

00:20:23: Ich denke das macht uns auch aus Das ist ein besonderes Alleinstellungsmerkmal Und natürlich die Vielfalt der täglichen Arbeit, das jetzt insbesondere in meinem Bereich auch durchgeht Unzahl von politischen und gesellschaftlichen und rechtlichen Entscheidungen, Veränderungen.

00:20:42: Forderungen ist da eigentlich so viel zu tun was teilweise mit Immobilien oder Mietern relativ wenig zu tun hat.

00:20:51: aber das würde manche wahrscheinlich nicht überraschen sondern eher schockieren womit wir uns alles so beschäftigen müssen.

00:20:58: Ich finde es aber besonders wichtig dass man oft mal darüber spricht Der Mieter an sich bekommt ja nicht so viel davon mit, außer es wird vielleicht wassaniert in seiner Umgebung oder er hat mit dem Hausverweiter Kontakt weil's halt Probleme gibt.

00:21:10: Aber in so einem Unternehmen passiert natürlich wie du jetzt die ganze Zeit auch schon ausgeführt hast eine Menge mehr als nur die Betreuung des Mieters da gehören halt noch ne Menge andere Aufgaben dazu.

00:21:21: also vielen Dank dass du das ausgeführte.

00:21:23: Genau, wir hatten darüber gesprochen dass du für Leipzig tätig warst und jetzt für Limbach Oberfrohner.

00:21:30: Ich finde den Augenblick ganz gut um die beiden Städte auch mal ein bisschen miteinander zu vergleichen beziehungsweise das man ein bisschen gegenüberzustellen.

00:21:38: Leipzig boomt ja seit vielen Jahren ne?

00:21:40: Es ist ein ganz anderer Markt als Limbach-Oberfrohrer wie.

00:21:46: was sind für dich so die größten Unterschiede zwischen Leipzlich und Limbach Oberfrona?

00:21:53: Ja also Es ist relativ einfach, Leipzig ist ein sogenannter Vermietermarkt.

00:21:59: Dort gibt es jede Wohnung und wird einen unter den Nägeln weggerissen.

00:22:04: Das ist eigentlich alles ein Selbstläufer.

00:22:05: Ich will nicht sagen man kann dort Wohnungen sanieren wie man will in welchen Zustand aber der Markt hat noch eine gute Ausgewogenheit.

00:22:14: ich will das nicht mit anderen Großstädten vergleichen aber Leipzig hat noch ein relativ gesundes preisleistungsangebot weiß ich aus eigener Erfahrung Und trotzdem relativ niedrige oder immer noch gegenüber anderen Großstädten bezahlbare Wohnungs-Situationen.

00:22:32: Limbach Oberfohnau, dort ist es leider umgedreht.

00:22:36: Dort ist ein sogenannter Mietermarkt.

00:22:39: also es gibt viel mehr Angebot als Nachfrage und deswegen müssen wir uns da relativ... gut aufstellen, insbesondere was die ältere Generationen betrifft.

00:22:51: Die eben einfach aus Demografiegründen immer mehr antheilig zunimmt und das sind so die wesentlichsten Dinge gibt natürlich Hochvorteile und Nachteile in Nürnbauer-Fona da kommen wir aber bestimmt noch dazu.

00:23:10: ja

00:23:11: wie viel Wie viele Einheiten habt ihr im Bestand in der GLO?

00:23:15: Und wie viel hattet ihr ungefähr in den Leipziger-Baugenossenschaften im Bestands?

00:23:20: Also Anzahl der verwaltenden Einheiten, damit man mal so ein Gefühl dafür bekommt.

00:23:25: Wo du hergekommen bist und wie groß der Bestand jetzt ist, den du betreuest.

00:23:29: Ja also in Leipzig hatte ich oder hatten wir neuntausend Wohnungen... ...und in Limbauer Oberfohner sind es circa tausend fünfhundert.

00:23:38: In Limbacher Oberfoner ist allerdings noch enthalten Stück weit WEG-Verwaltung und auch sogenannte Fremdverwaltung, das heißt also wo ganze Gebäude einem Eigentümer gehören für den wir die Wohnungen dann verwalten.

00:23:55: Das war jetzt in Leipzig nicht stört worden, es tatsächlich neuntausend eigene Genossenschaftswohnungen.

00:24:03: Und wie unterscheidet sich das in der Portfoliosteuerung?

00:24:06: Also ist ja mein größerer Verwaltende Bestand zu den hier in Limbach Oberfrohner, weil die Anzahl an Einheiten ist ja schon sehr ausschlaggebend für Strategie und Steuerung.

00:24:18: Genau.

00:24:19: Also es ist natürlich viel komfortabler wenn man mehr Einnahmen hat.

00:24:24: das heißt zwangsläufig man hat mehr Personal kann mehr ausgeben man kann auch größere Investitionen leichter Schuldungen was allgemein Anforderungen betrifft wie im Software- oder Hardware Bereich oder auch in der Ausstattung, man kann die Konzeptionen finanziell leichter stemmen.

00:24:47: Und und und es ist einfach komfortabler, möchte ich mal sagen.

00:24:56: In Limba Oberfona muss man manchmal sehen dass man vieles selber auch tut was nicht immer gut ist weil es gibt nun einmal für jedes Ding auch Experten aber In dem Sinne dann nicht mehr immer Dritte holen, weil das dann... ...nicht in demselben Verhältnis billig wird wie die Wohnungsanzahlen wird.

00:25:18: Sondern viele Leistungen kosten ansonsten trotzdem im Verhältnis viel Geld leider nicht verhältnis neun zu eins Komma fünf sondern ist es halt mindestens trotzdem die Hälfte was es kostet und das ist natürlich dann schwieriger finanzierbar.

00:25:36: ja ansonstem Der Vergleich von den zwei Beständen noch mal gesehen, man hat dadurch höhere Innovation.

00:25:49: Wenn man größere Bestände hat wenn man viel mehr investieren kann und egal wo mehr Schlagkraft auch.

00:25:56: Bist du der Meinung dass so eine mittelgroße Stadt im Landkreis Zwickau Willemach Oberfrohner von den Erfahrungen aus Leipzig profitieren kann?

00:26:05: Also dass man da so ein Augen mit drauf wirft und guckt, Mensch was macht eine Großstadt nebenan?

00:26:10: Gibt es Dinge die man hier auch tun kann umsetzen können.

00:26:13: Und ja davon ja profitieren kann.

00:26:18: also was auf jeden Fall in Leipzig bestechend ist das Tempo jeglicher Umsetzungen.

00:26:25: dort geht man halt doch etwas innovativ heran und versucht sich auch mal Es geht auch mal schief aber Das ist eben dieser Stadt nicht ganz so schlimm und in die Größe der Gesellschaften oder Genossenschaften ist das dann auch verkraftbar.

00:26:42: Wir wissen alle, dass Leipzig ein sehr gutes Stadtmeugeding hat und die Wohnungsunternehmen sind dort mit integriert und geben sich genauso innovativ.

00:26:56: Im gewerblichen Bereich ist es natürlich nicht so einfach.

00:27:00: Leipzig ist eine Boomtown.

00:27:03: Man kann ja durchgucken wie weit man gewisse Branchen hier im Limberer Raum mit der Nähe zu Chemdlitz auch etabliert.

00:27:10: Aber das ist dann eher eine Aufgabe für die Wirtschaftsförderung in der Stadt, dort möchte ich auf keinen Fall irgendwelche klugen Hinweise geben.

00:27:19: Das ist eine ganz schwere Situation allerdings auch eine grundlegende Ja und die Strukturen, die dafür notwendig sind wie kann man sich vielleicht auch des ein oder andere Leipzig mal abschauen?

00:27:32: Gibt es auch was, was hier besser läuft als in Leipzig?

00:27:35: Also man sagt ja okay, krustete jetzt besser als eine mittelgroße Stadt.

00:27:39: So im Großen und Ganzen aber findest du aus den Erfahrungen die letzten Jahre hier gesammelt hast in der Stadt das auch Dinge durchaus besser laufen?

00:27:49: Als ein Leipzig zum Beispiel?

00:27:51: Es ist natürlich eine sehr subjektive Wahrnehmung.

00:27:54: Das möchte ich also nicht der Anspruch erheben auf allgemeinerung.

00:27:59: Aber ich sage mal Man fühlt sich oder ich fühle mich hier wesentlich wohler im kleinen Stadtbereich, ob man so will oder mittelgroßen Stadtbereich.

00:28:10: Das geht schon los bei den vielfältigen persönlichen Kontakten.

00:28:14: Man hat ja kurze Wege und man kann auch Prozesse persönlich durch in die Verwaltung einkringen.

00:28:27: Und natürlich wird man doch viel besser wahrgenommen.

00:28:29: mit seinen Aktivitäten in Leipzig ist es eben doch fast egal was du machst.

00:28:34: Du bleibst anonym im Vergleich zu den Großindistoren oder zu dem drängenden Problem der Stadt, Infrastruktur und so weiter.

00:28:42: Es ist nun mal eine Eröffnung von einem mehrfamilen Haus.

00:28:45: jetzt nicht wirklich der Reiser aber dann nimmt auch schon.

00:28:49: Und das ist natürlich auch gut.

00:28:53: Ja, dann muss ich sagen unsere... Bei uns speziell ist es so dass unsere Bestände sehr schön gelegen sind.

00:29:00: Ich bin da auch immer wieder begeistert.

00:29:03: Das stimmt!

00:29:03: Ihr habt's ja auch schon gesehen?

00:29:06: Und wir haben ja auch einen Bestand relativ nahe beieinander an der Waldenburger und sagen

00:29:12: wir, das ist im Wohnen

00:29:13: in Grünen eine Ruhe.

00:29:18: Ich will jetzt nicht für die absolute Jugend reden aber eine gewisse Wohnumfeld-Bahnnehmung ist natürlich schon wichtig bei Wohnen.

00:29:28: Die Verdichtungen sind natürlich nicht so groß.

00:29:30: Leipzig wird jeder Quadratmeter genutzt um dort Wohnraum zu schaffen Und man kann mehr bewegen in dieser Stadt, weil es eben auch noch nicht alles ausgereizt ist.

00:29:43: Das Potenzial ist noch vorhanden und ich hoffe das werden wir auch noch ein Stück weit nutzen können.

00:29:50: Stimmt!

00:29:51: Ich habe dann nur so ein ganz kleines Beispiel.

00:29:53: Wir hatten ... und ich hab eine Zeit lang in Frankfurt am Eingewohnt da gab's ja Barbershops ohne Ende überall und dann sind wir hierher gekommen und ich dachte so helberum gibt's hier kein Barbershop, ne?

00:30:03: Wir hätten an einem Mehrfamilienhaus, die Gewährbeeinheit ist leer geworden Und ich habe überlegt, Mensch, man kann da nichts reinbekommen.

00:30:09: Ich dachte okay, Lehmann braucht jetzt auch ein Barbershop und habe ganz zielgerichtet die Werbung nur für diese Zielgruppe gestartet und es hat funktioniert.

00:30:17: dann kam noch ein paar hinterher.

00:30:19: aber ist ja auch eine ganz kleines Beispiel wo man schon mal in die Großstädte schaut und guckt ok was gibt's da?

00:30:24: Was hat sich da etabliert?

00:30:25: Was funktioniert gut?

00:30:27: Was mögen die Menschen gerade... Das ist aber natürlich nur ein ganz kleines Beispiel.

00:30:31: Aber da sieht man ja auch, okay, man schlunzt schon mal in die Großstädte rechts und links und kann sich dadurch aus auf was abgucken, was gut funktioniert.

00:30:39: Genau ich würde jetzt gerne bisschen tiefer mit dir in das Thema Fördermittel einsteigen.

00:30:44: Das ist ja auch das Hauptthema und was es sich heute treten soll.

00:30:48: im ersten Schritt schauen wir uns mal so die privaten an, ne?

00:30:51: Die privaten Eigentümer.

00:30:53: Wenn es beispielsweise einer ein Haus gekauft hat oder geerbt hat und möchte das sanieren, was würdest du vorschlagen wie man da als private Eigentümer der Reihe nach vorgeht um Fördermittel in Anspruch nehmen zu können?

00:31:07: Also ja.

00:31:08: Was sollte der Reihenach passieren damit das passt?

00:31:12: Ja also erst mal vorab noch vielleicht wo ich das gehört habe dass es im Thema Fördormittel geht muss ich zugeben, habe ich erst mal gemerkt was ich alles nicht weiß über Fördermittel.

00:31:23: Es gibt soviel unzählige Programme kleiner Ausschnitts, es gibt Energieeffizienzsanierung für Heizungstausch, es gibts barriere Redezeitungen Altengerechtes Umbauen Einbruchsschutz Denkmalsanierung Energieberatung.

00:31:41: also ist eine ganze Vielzahl an Förderprogrammen das ein pauschaler Rat auch schwierig ist Aber ich werde es versuchen.

00:31:51: und insbesondere gibt's natürlich auch noch kommunale spezielle Förderungen.

00:31:55: Und auch da sollte man dann zumindest mal bei der Stadt nachfragen, inwieweit es dort Gebiete gibt, besondere Förderung wie Sanierungsförderung oder Äffre-Förderung, das heißt europäische Regionalfonds, eine Rolle spielen.

00:32:10: Wenn man jetzt einmal allgemein beantworten will, sollte man beim Thema Förderungsförderungen erst mal davon darüber nachdenken, was will ich denn überhaupt?

00:32:21: Was will ich mit dem Haus tun?

00:32:23: Ist es familiär bedingt?

00:32:25: ist es für das Alter angedacht.

00:32:28: Ist es ein Mitwachsen des Hauses?

00:32:31: Will ich dort eine Gewerbe ein?

00:32:32: Also eigentlich selbstverständlich, was ist die Zielvorstellung und wofür und wie lange will ich das Haus im Prinzip auch halten?

00:32:41: Wenn man das entlammert hat dann ist eigentlich schon der nächste Schritt zu sagen, ich muss jetzt trotzdem mal in Vorleistung gehen oder ich sollte in Vorleistungen gehen indem mich wir einen Planer ins Haus holen.

00:33:00: Oder ein Architekten.

00:33:02: und insbesondere gibt es da einige eine fachspezifische Branche das sind die Energieexperten.

00:33:11: Das wäre für mich erstmal der erste Schritt weil viele von den Energie-Experten sind gleichzeitig Architektin oder Planer.

00:33:17: Sind die teuer oder kann man sie sich leisten als private?

00:33:21: Oder hast du so grob eine Vorstellung davon, wie viel man dafür bezahlen muss wenn man so einen Energieberater in Anspruch nimmt um dir ich sage mal auch für den jeweiligen Eigentümer die passende Förderung zu bekommen.

00:33:31: Also

00:33:31: ich hoffe das nicht dann die ganzen Energieberate jetzt morgen bei mir anrufen aber ich denke immer dass es irgendwo eine Zahl ist zwischen zwei und drei tausend Euro Für die gesamte Leistung muss dazu sagen Und die Vorleistungen wird entsprechend niedriger sein.

00:33:45: Also es kommt immer ein bisschen auf das Vorhaben, auf die Größe an.

00:33:48: Da sind ja viele Parameter, die da...

00:33:50: Und dass man jetzt am Anfang auch noch nicht das ganze Programm braucht?

00:33:55: Weil der Energieberater ist dann noch dafür dort, das gesamte Vorabend weiterzubekleiden und noch die Förderung zu begleiten.

00:34:00: Wenn das alles so weit klar ist, stellt man einen sogenannten Sanierungsplan auf.

00:34:06: Dort werden natürlich auch Kosten mitbeleuchtet.

00:34:10: Dann ist man eigentlich erst mal soweit zu entscheiden Ist es das oder ist es das nicht?

00:34:15: Und wenn es das ist, dann wird der Energieberater jetzt speziell bei dem Thema energetische Sanierung.

00:34:22: Das ist im Moment tatsächlich das Hauptthema.

00:34:24: Hört man überall?

00:34:27: Ja einem behörflich sein beziehungsweise ist es sogar vorgeschrieben dass der bei der KfW sich eine Legitimation, eine Nummer einholt, andere Nummern und dann geht es verfahren los mit anderer Stellung usw.. Im Bereich Algen gerecht umbauen.

00:34:48: sind es dann eher Planer.

00:34:50: Da müssen wir natürlich speziell suchen, dass man jemanden findet der auch in der Antragsstellung und so weiter ein bisschen erfahren hat.

00:34:57: Das sind nicht immer in dem Fall die Energieberater

00:35:02: Also auch da eine entsprechende Fachexpertise aufspüren

00:35:05: wie unterstützt

00:35:07: damit das Ganze funktioniert.

00:35:09: Ich möchte vielleicht mal noch vorweg nehmen weil am Ende wird alles abgerecht.

00:35:14: Das werden sogenannte Verwendungsnachweise erstellt.

00:35:17: Und wenn die nicht von dem Fachmann beglaubigt oder bewilligt, abgezeichnet sind und befürwortet werden dann ist es nichts mit Förderung.

00:35:29: Das wäre die Würstkäse.

00:35:32: Was sind die häufigsten Fehler, die ein privater Eigentümer macht bei der Beantragung von Fördermitteln?

00:35:41: Der Klassiker ist das man einfach loslegt vor allem einfach beauftragt, das nennt man dann im Förderrecht den sogenannten vorzeitigen Baubeginn.

00:35:52: Das darf man tun aber nur für Planungen, Konzeption und dergleichen – für keine Handwerke oder Bauleistung, keine Materialbestellungen also alles was damit eine praktische Umsetzung zu tun hat erst wenn der Förderbescheid da liegt.

00:36:07: Es gibt kleine Ausnahme Man kann Verträge abschließen mit einer einschränkenden Bedingung, dass die nur gelten wenn Förderungen, wenn die Förderung beschieden wird.

00:36:19: Aber das ist glaube ich eher dann nicht so der atlasische Fall weil darauf lässt sich eigentlich normalerweise auch kein Handwerker großartig ein.

00:36:26: Dann will ich ihm wissen ob er dann anfangen kann oder nicht.

00:36:29: aber theoretisch wäre das möglich.

00:36:31: Ja was geht weiter?

00:36:33: Weitere Fehler sind natürlich wie schon gesagt keine Planung zu haben also quasi von der Hand im Mund.

00:36:39: Ich mache jetzt mal die Heizung, dann auch überlege ich mir, ach da könnten wir noch die Dämmung machen.

00:36:43: Dann wird das Dach noch saniert.

00:36:45: Das spielt natürlich alles ineinander weil die energetischen Berechnungen dort wichtig sind und am Ende auch Vorderkoden bestimmen.

00:36:54: Also es ist schon ein Unterschied ob ich sogenanntes KfW-Aufgabe mit einer Reiche oder einen Kfw-Ausgabe von KFW-Mitgliedern bin und so weiter.

00:37:02: Und das muss man schon bei der Fördermittelbeantragung, sollte man das schon wissen!

00:37:08: Und natürlich ist es logisch, Geld muss man haben.

00:37:11: Seine Finanzblattung muss stehen.

00:37:13: Nicht so vergessen dass zwischendurch das auch mal knapp werden kann.

00:37:17: Fördermittel wären zwangsläufig erst ausgezahlt selbst in Abschlagszahlungen wenn Rechnungen bezahlt sind.

00:37:25: zumindest im beworden Bereich kenne ich das nicht anders.

00:37:29: deswegen müsst die Liquidität auch mit dem Blick behalten werden.

00:37:33: ja Und was natürlich noch ein großer Fehler ist, das sagt ich vorhin, dass es dann für die Bestätigung am Ende eine Rolle spielt.

00:37:41: Viele denken auch, sie können... Ja, ich mach mal jetzt einmal bei einer Eigenleistung ne?

00:37:46: Ich kauf mir jetzt mal Dämmungen und dann tagge ich die rein oder mache wie egal.

00:37:51: Es klingt ja auch erstmal alles nicht so schwer!

00:37:54: Ist auch möglich grundlegend.

00:37:56: Sollte aber fachlich bekleidet werden von dem Energieberater weil der wie gesagt am Ende wieder sagen muss Ich bestätige die fachgerechte Ausführung.

00:38:06: Das ist für den natürlich viel schwieriger, wenn sie man selber macht und auch viel difficile.

00:38:13: Aber gehen du das theoretisch?

00:38:15: Aber das muss mit dem von Anfang an besprochen werden.

00:38:19: Viele hören ja das Thema Fördermittelantrag und denken ach du meine Güterne!

00:38:23: So ein Antrag überhaupt auszufüllen, da es erzeugt eine Menge Stress und Angst.

00:38:27: Und denken die Leute schon bevor ich das anfange lasse sich das vielleicht auch lieber weil das wird viel zu anstrengend.

00:38:32: Wie siehst du das aus deiner Perspektive?

00:38:34: Ist natürlich nicht ganz unvoreingenommen, weil du ja ein Profi bist.

00:38:40: Aber wenn wir jetzt mal in Richtung Privat denkst und hättest vielleicht die letzten Jahre nichts damit zu tun gehabt ist es machbar oder sagst du's schon herausfordernd?

00:38:49: aber man kann sich der Sache gut stellen.

00:38:53: Also ich kann nur im Privaten jetzt nur Diplizieren von dem was meine Erfahrungen sind im gesellschaftlichen Bereich.

00:39:02: Ich glaube aber, die sind ähnlich umfangreich.

00:39:05: Also ja es ist alles richtig gedacht.

00:39:09: Es ist Bürokratie im höchsten Grade und das kann ich auch nicht schön reden.

00:39:17: Aber dafür gibt es ja... Dafür habe ich auch vorhin schon gewohnt sich in einen Experten zu holen und der übernimmt es.

00:39:23: für den ist das tagtägliches Geschäft Und ich glaube, das sollte man auch nutzen.

00:39:30: Ansonsten kann es schon schwierig werden mit der Antragstellung und den Nachweisen, die so alle erforderlich sind.

00:39:37: Also auch da wieder einfach Unterstützung und Hilfesuchung von Leuten, die vielleicht schon mal damit Berührungen hatten oder ihre Erfahrungen gesammelt haben um das Richtige auszufüllen und die richtigen Prozesse in die Wege zu leiten?

00:39:50: Vielleicht

00:39:50: noch ein Hit dazu.

00:39:51: Entschuldigung.

00:39:53: Das hängt doch immer ein bisschen davon ab, wie der eigene Erfahrungskord in den da ist.

00:39:56: Ich meine, jemand, der einen Bauunternehmen hat und sich in dem Fachbereich auch auskennt was er dort alles machen muss oder vielleicht in einem Immobilien-Bereich auch arbeitet, für den ist das nicht schon privat kein Thema.

00:40:09: aber es gibt sicherlich, ich sage jetzt mal Künstler beispielsweise die denen das nicht das Alltägliche ist, die vielleicht trotzdem eine Wärmepumpe in Förderung gerne hätten

00:40:19: Aber es ging ja jetzt wirklich um die rein privaten, nicht so viel Ahnung davon haben.

00:40:22: So das war jetzt schon der Blick.

00:40:26: Welche Förderung wird häufig übersehen?

00:40:29: Ist doch durchaus lukrativ oder lohnt sich?

00:40:36: Lohnte sich erst mal.

00:40:36: kundlegend, denke ich fast alle Förderungen wenn man sie denn gefunden hat und deswegen das Thema Übersehen ist jetzt gerade wieder aktuell in sechsundzwanzig Das Programm der Sächsischen Aufbau Bank wieder aktualisierter eröffnet wurden.

00:40:54: Was nennt sich Wohnraum anpassen?

00:40:57: Dort kann man also als selbstes Mieter, als Eigentümer und als Nutzer bis zu achtzig Prozent Förderzuschuss bekommen für den Umbau zur Barrierearmen Innenausgestaltung.

00:41:13: Also sprich man kann Wohnungseinkangsturen schwellen, man kann duschen niedriger gestalten, Bordumbau.

00:41:21: Man kann Schwellen zu den Balkonen, Reduzionen verschiedene Themen die natürlich wieder gedeckelt sind in der Gesamtinvestition aber man kann dort bis zu viertausend Euro mit achtzig Prozent kriegen.

00:41:39: das ist also eine Gesamtinvestition für fünftausende Euro.

00:41:41: es gibt auch hundertprozentige Förderung.

00:41:43: diese sind allerdings dann Einkommensabhängig.

00:41:45: wiederum und es gibt noch höher sind, da geht es um barrierefreie Bereiche.

00:41:51: Also Rollstuhl gerecht oder Rollatoren gerecht aber das ist eher die Ausnahme.

00:41:55: also es lohnt sich wirklich dass dann vielleicht auch noch zu kombinieren mit einem Krankenkassenzuschuss.

00:42:01: das ist also kombinierbar und da hat man dann am Ende durchaus mal neintausend Euro in der Gesamtinvestition wo man tausend selber trocken muss ob als Mieter Eigentümer oder wer auch immer Nutznießer.

00:42:14: und das ist eine Förderung Die ist auch nicht sehr kompliziert im Umfang und solange der Töpf noch nicht leer ist, kann ich das nur empfehlen dort Anträge zu stellen.

00:42:24: Dort gibt es auch Beratung durch diverse Träger im sozialen Bereich alles Kinhexenwerk wie gesagt SAP Programm Wohnraum anpassen.

00:42:35: ähnlich sind KfW Programme wieder neu aufgelegt worden.

00:42:39: dort muss ich allerdings sagen da reden wir leider nicht von und noch weniger.

00:42:48: Aber selbst das ist bei der eigenen Anstelle ja trotzdem der Unterstützung.

00:42:53: Inwieweit die jetzt kombinierbar sind, glaube ich nicht.

00:42:58: aber es ist vielleicht dann im Einzelfall nochmal klar zu prüfen wenn sich die Maßnahmen selber auch unterscheiden.

00:43:07: Ja und dann nicht ganz zuletzt, wenn man alles verpasst hat an Förderung.

00:43:10: Wenn man einen Baubeginn seseitig gemacht hat also alle Fehler gemacht hat die man so machen kann bleibt ein immer noch der relativ ungenutzte Paragraf thirty-fünf Eingriffssteuergesetz Der besagt das bei energetischen Sanierung und die sind durchaus sehr umfangreich was dort aufgeführt ist über drei Jahre zwanzig Prozent der Investitionen direkt von der Steuer abziehen kann.

00:43:44: Also die Mindern nicht das zu Versteuern der Einkommen, sondern die Minderen die Steuer lässt und das ist tatsächlich glaube ich nicht ganz so jeden bewusst.

00:43:56: Das finde ich also... Und das ist auch begrenzt allerdings bis zwanzig Prozent der Investitions.

00:44:05: Baxi mal zweihunderttausend Euro ist dort die Grenze.

00:44:07: Kann ich vierzigtausende Euro über drei Jahre lang direkt von meinem...

00:44:13: Geld mitmachen?

00:44:15: Direkt von meiner Steuerabziehung, nicht wie sonst alle Programme, wo es heißt zu versteuerender Einkommen wird minimiert sondern direkt am Ende der Steuerlast und das ist schon interessant mindestens.

00:44:28: Koto denkt Mela haben wir auch nochmal so eine besondere, so einen besonderen Status den sie genießen?

00:44:33: ne Auch da könnte man vorher schauen, ob seine Immobilie gelistet ist als Kulturdenkmal und wenn man das saniert.

00:44:40: Privat gibt es da auch ansprechende Fördermöglichkeiten die sehr attraktiv sind.

00:44:47: Dasselbe

00:44:47: ist im Sanierungsgebieten.

00:44:49: also wenn mein Objekt in einem Sanierungsgebieter statt liegt habe ich denselben Anspruch wie bei einem Denkenhol.

00:44:55: Genau, ich würde jetzt gerne mit dir ein bisschen tiefer noch einsteigen in den institutionellen Bereich bezüglich der Förderung.

00:45:02: also für so ein kommunales Wohnungsunternehmen ist das natürlich eine ganz andere Dimension als im privaten Bereich.

00:45:10: Wie ist da die Fördermittelsstrategie?

00:45:13: wenn ihr euer Portfolio anschaut und ich sage mal entscheiden müsst okay welches Objekt nehmen wir jetzt und schauen Was man tun kann?

00:45:23: Wie seid ihr da strategisch unterwegs, wenn ihr euer Portfolio gesamtheitlich betrachtet.

00:45:29: Ja, da gibt es verschiedene Betrachtungsweisen.

00:45:32: also in den letzten Jahren hat sich dort auch ein bisschen herausgestellt dass wir die sogenannten Mürst Performing Buildings zuerst angreifen soll das heißt also die am schlechtesten energetisch dastehenden Objekte.

00:45:49: trotzdem dass es keine Abprobobjekte sind, sondern die Zukunftsbestände sind.

00:45:53: Muss man sich nochmal unterscheiden.

00:45:55: ich will ja kein Abbruchhaus sanieren das bleibt dann auch leer stehen, sondern schon gute Bestände.

00:45:59: die aber am meisten Nachhülle bedarf haben werden nochmal besonders gefördert auch jetzt nach der neuen Förderstrategie damit also mit einem Einsatz von überschaubaren Investitionen der größten Effekt besteht.

00:46:15: Das ist für mich mal eine Strategie wo die Bestände auch jetzt sehr aktuell gerne durchwälchert werden.

00:46:24: Wo sind diese Objekte und die sollten gegebenenfalls als erstes dran sein?

00:46:29: Aber passt ihr das ad hoc bei euch oder habt ihr so regelmäßige Zyklien, wo ihr, ich sag mal, so Portfoliobesprechungen in einem Aufsichtsrat habt, wo er guckt okay das sind jetzt fünfzig Immobilien.

00:46:40: Jetzt schauen wir, was mit welcher passiert.

00:46:42: Also passet das regelmäßig oder ist das doch eher so wie die Programme?

00:46:46: Ich sag mal neu beschlossen werden und dann schaut man wieder okay welche Immobilie passt da jetzt gut rein?

00:46:53: Ja und nein!

00:46:53: Das ist natürlich ein Luxus den wir uns leisten würden gerne aber nicht leisten können weil wir haben andere Prämissen die uns dort drücken werden zum Beispiel auch Wärmebestände die noch sogenannte Nachspeicheröfen Aber Inhalten und dort ist dringender Handlungsbedarf, weil das teilweise so veraltet ist.

00:47:15: Und der so laut dass wir da mit derselben Konzeption nicht weitermachen können und auch nicht wollen, sodass also diese Gebäude erstmal einen Vorrang haben.

00:47:29: Weil letztlich auch der zweite wesentliche Marktmal ist natürlich eine gewisse Leerstandssituation.

00:47:36: Die Mieter entscheiden auch selber, wo es ihnen gefällt.

00:47:40: Ich hatte schon gesagt wir haben ja einen Mietermarkt und die gehen auch mal wenn es Probleme gibt logischerweise und haben auch genügend Angebote.

00:47:48: Das heißt dort wo sich der Lehrstand abzeichnet ist ein deutliches Zeichen.

00:47:54: Handlungsbedarf

00:47:55: notwendig?

00:47:55: Muss man was gemacht werden!

00:47:57: Und das machen ist neben den alten gerechten Themen natürlich die Energie Das ist das Hauptthema.

00:48:07: Ansonsten gibt es noch eine wichtige Einflussgröße, dass was im Privaten jetzt nicht so die Rolle spielt in der Eigennutzung ist natürlich das Mietrecht.

00:48:21: Wir müssen natürlich die Kosten, die wird dort investieren in eine Modernisierung, nicht in eine Bestandserhaltung sondern eine Modernisierung können und wollen wir auch umlegen über eine Umlage

00:48:36: Und das bedeutet, dass ihr die Fördermittel bekommt und dann extra noch eine Mieterhöhung?

00:48:43: Das wäre ziemlich frech.

00:48:44: Und auch nicht rechtlich haltbar.

00:48:46: Sondern im Gegenteil.

00:48:48: Es werden also bevor die Gesetzlichkeit angewandt wird... Die heißt also acht Prozent der Modernisierungskosten gedeckelt auf zwei Euro sind umlegbar.

00:49:00: Da wird vorher alles was an Forderungen gekommen ist abgezogen bis hin sogar.

00:49:08: Es gibt ja zwei Arten von Förderungen.

00:49:10: Einmal ein Förderzuschuss, also das ist direktes Geld und da komme ich dann vielleicht noch dazu.

00:49:14: Und es gibt Förderdarlehen,

00:49:16: d.h.,

00:49:16: die sind zinsvergünstigt bis zum gewissen Grad.

00:49:21: Beide Förderung werden abgezogen von der Investition.

00:49:25: Bei der Zins-Vergünstigung gibt's einen Rechenmodell, was denn letztlich über Jahre für eine Erspannung herauskommt.

00:49:32: Und erst danach wird ... mit den verbleibenden Investitionskosten eine Modernisierungsumlage berechnet.

00:49:41: Und da kommt auch noch dazu, dass ja nicht was ich vorhin sagte es können nur Entschuldigungs-, können nur Modernisierungmaßnahmen umgelegt werden.

00:49:50: Eine reine Entstandssetzung also beispielsweise wir haben schon funktionierende Fenster zwei Scheibenverglasungen und die müssen jetzt aus lüftungstechnischen oder sonstigen Kritten werden erneuert werden in einen neuen Energiewert geschaffen.

00:50:06: Dort legen wir nur den Mehrwert um.

00:50:08: Also da gibt es dann einen Rechenmodell, was sind die jetzt mehr wert als die Voragien?

00:50:12: Dort wird nicht die gesamte Investitionen umgelegt und so sind das viele Bereiche wo am Ende der Mieter nicht benachteiligt wird und nicht doppelt abgezockt wird.

00:50:24: Gut

00:50:24: dass du das nochmal so ausführlich beschrieben hast.

00:50:27: Wie hat sich aus deiner Sicht die Fördermittellandschaft in den letzten Jahren verändert?

00:50:33: also kannst du da etwas dazu sagen So wo du angefangen hast und ich sag mal jetzt, Jahr zwanzig.

00:50:40: Ist da viel passiert?

00:50:43: Da ist viel passiert in den letzten Jahren.

00:50:47: Vor allem ist es leider so dass die kriegt ja jeder auch eine eigene Leibung mit das gefühlt jedes vierte Jahre ne neue Neue Vorschrift herausgegeben wird.

00:51:00: Das ist also hochgradig volatil.

00:51:01: das ganze Geschäft Ja.

00:51:08: Mich wundert es nicht, dass viele einfach die Finger davon lassen weil sie sagen wenn ich mir das jetzt überlege in den vier Jahren wo ich gerade mal angefangen hab vielleicht dann Geld ausgegeben habe und dann ist plötzlich alles wieder ganz anders höre ich auch viel selbst bei größeren Unternehmen die da die Finger davor lassen.

00:51:25: also das ist eine extreme Veränderung Ist halt auch sehr politisch bedingt.

00:51:36: vorher war's Die eine politische Strömung, jetzt sind es neue politischen Strömungen und da kommen natürlich auch die Wechselanderern des Standes.

00:51:48: Jetzt geht's im Moment mal wieder darum, dass der Haushalt kein Geld hat, Bundeshaushalt.

00:51:52: Und das sind alles so Dinge, die natürlich unsicher machen und nicht dafür geeignet sind, Investitionen

00:52:02: anzuschieben.".

00:52:02: Und auch das operative Geschäft tagtäglich sehr beeinflussen?

00:52:05: Weil wenn sich die Dinge oft ändern... Das ist ja auch für so eine größere Wohnungsorganisation ein Riesenthema, sich da wieder entsprechend anzupassen und zu organisieren.

00:52:15: Genau

00:52:15: also das natürlich auch noch eine Rolle spielt ist dass die Anforderungen immer technisch komplexer werden.

00:52:23: Also ich weiß beispielsweise die technischen Naikblätter die es bei der KfE gibt was jetzt speziell gefordert ist mit welchen Diffizienten Größen, KW-Zahlen sind wir mittlerweile so umfangreich dass es irgendwo in Dutzendseiten sind, wo ich sage das macht's jetzt auch nicht unbedingt Bürokratie dort.

00:52:46: In der Stelle machts auch nicht leichter.

00:52:49: Heute ist es zufällig, ist heute wieder ein Tag.

00:52:52: Nein, nicht zufälich!

00:52:53: Es ist ja bewusst gemacht.

00:52:54: Der XXI.

00:52:56: Juli, wenn ich das sagen darf?

00:52:58: Ja gut.

00:53:00: Da hat die KFW jetzt mal wieder aufgemacht nachdem sie vor dem neunten Juni... Hals über Kopf, dass Programm der energetischen Förderung geschlossen hat.

00:53:11: Teilweise Förderanträge in der Luft hängen geblieben sind und man das eigentlich nur aus dem Medien erfahren hat die doch relativ schnell reagiert haben.

00:53:21: aber am selben Tag wurde es die Information.

00:53:24: jetzt ist die Anderesmöglichkeit vorbei.

00:53:28: da hatten wir das im Medien erfahren und ist natürlich für viele wirklich schwierig.

00:53:32: Jetzt waren vierzehn Tage Zitterpartie.

00:53:35: Seit heute gibt es die neuen Förderrichtlinien liegen vor.

00:53:38: und wie überraschend, die förderfähigen Kosten sind gesunken.

00:53:44: Also jetzt steigt man schon nicht mal mehr bei dreißigtausend Euro ein für eine private Sanierung der Heizungsanlage als förderfähige Kosten sondern nur noch achtundzwanzigtaussend Euro.

00:53:56: Und das soll sich jedes halbe Jahr um siebenhundertfünfzig Euro minimieren.

00:54:02: Da merken wir als meines ist schonmal Da haben sich wieder welche Kompromisse ausgedacht, die einmal letztlich in der Praktis es bedeuten.

00:54:11: Ich muss jedes halbe Jahr jetzt beachten dass ich wieder neue Förderhöhen habe, neue Fördereinbrenze.

00:54:15: also wer das prüfen soll und wer das wieder bewilligen soll was das für einen bürokratischen Auffang nachzieht.

00:54:22: Und alles mit der Hoffnung... ...ich gebe wen schon Fördermittel aus als Staat weil ich wen schon hab' und ich hoffe dass die Wirtschaft nachziebt.

00:54:29: Die Wirtschaft wird also jetzt die Wärme pumpen quasi Jedes halbe Jahr im siebenundfünfzig Euro günstiger gestalten.

00:54:37: Das ist die Hoffnung!

00:54:38: Ist ja eine Ehrenwerte herangehensweise aber mit einem bürokratischen Aufwand, also ich habe noch nie gehört dass man halbjährlich Regeln ändert.

00:54:48: Da freue ich mich schon auf die Antausflut per dreißigsten sechsten nächsten Jahres oder jetzt per einträchtigsten zwölfen.

00:54:56: Man mag es mir nachsehen immer mehr Veränderungen Unzuverlässigkeit und ja, unschön.

00:55:08: Ich hatte in meinem Intro gesagt oder erzählt dass du fünfzehn Millionen Euro beantragt und bewilligt bekommen hast für die beständigen Nimbach Oberfrohner ich würde mich sehr freuen wenn du einfach mal Uns erzählen könntest, aus deinen Erfahrungen.

00:55:23: Welche Immobilien hat das betroffen?

00:55:25: Wie waren die Verfahren?

00:55:26: Waren die einfach?

00:55:27: Warn die kompliziert?

00:55:28: aber auch was waren deine Learnings dabei?

00:55:30: also ist ja auch mal besonders wichtig was in deiner Erfahrung hast du gemacht und dass kannst du auch anderen Geschäftsführern in der kommunalen Wohnungswirtschaft empfehlen wenn sie das Thema Vorderbrust haben oder sich damit noch intensiver beschäftigen müssen.

00:55:46: Ich frage euch mal den letzten an Die Empfehlung ist einfach machen Einfach loslegen.

00:55:56: Sollte man auf Erfahrungen zurückgreifen, das tun wir auch im Rand unseres Verbandes beispielsweise der Verband der Sächsischen Wohnungsgesellschaft und es gibt da noch ein Genossenschaftsverband auch dort intensiver Austausch, Erfahrungen mitnehmen.

00:56:11: ich bin dort auch im ehrenamtlichen Vorstand bei unserem Verband.

00:56:16: Also da verstehe ich auch gerne jederzeit zur Verfügung und das ist auch gelebte Praxis, sodass das Machen erstmal wichtig ist.

00:56:25: Und die Lösungen, die dann teilweise auch Schwierigkeiten darstellen, die findet man dann.

00:56:32: Man muss los an die Objekte glauben, an die Lagen glauben, seine Städte glauben und an seine eigene Qualität und Kraft.

00:56:40: Und da bin ich hundertprozentig überzeugt dass insbesondere unseren Beständen in den Bauern, wo es die richtige Wahl ist.

00:56:50: Jetzt noch mal ein bisschen konkreter vielleicht?

00:56:54: Ja, der kann man nicht nur zwei Sätze drüber verlieren.

00:56:56: Begonnen hat das ganze Geschäft in Werder.

00:57:00: Die sind jetzt noch gar nicht in den Fünfzimmüren eingepreist.

00:57:02: also im Werder habe ich auch einen Förderobjekt mit umgesetzt.

00:57:07: da war natürlich alles noch etwas preiswerter.

00:57:09: das war vor fünfzehn oder vor zwölf Jahren.

00:57:12: Leipzig haben wir auch für den Mittel akquiriert.

00:57:15: Aber jetzt zu den Objekten in Limbach Oberfohne, was natürlich die größten waren in meiner Laufbahn und was ich auch gehört habe.

00:57:23: Die größte Investitionen überhaupt von Limbach so laut der Oberbürgermeister zurückdenken kann.

00:57:32: Ja das ist also zum einen in der Waldenburger Straße ein Sexgeschosser mit vier Eingängen komplex saniert, barrierefrei gestaltet, barrierer reduziert ... mit Bodama Heizungstechnik, Volkwärmenschutz und ... ... Fotovoltaik.

00:57:51: Und also im Prinzip ... ... was heute da stammt der Technisch ist?

00:57:56: Sehr schöne Balkone, sehr schöne Wohnanlage.

00:58:01: Dort sind insgesamt ... Also die Zuschüsse ist ja nur ein Teil der Finanzierung.

00:58:05: Die fünfzehn Millionen ... ... sind hier an dem Objekt mit fünf Millionen eingeflossen.

00:58:11: Insgesamt war die Investition acht Millionen Euro.

00:58:15: Wir haben also dort noch ... Eigenmittel und drei Millionen Darlehen dazu aufgenommen.

00:58:23: Das lief von ... ... das war ganz einfach unter Beantragung, natürlich nicht auch mit einigen Wechseln wieder zwischendrin.

00:58:35: Ja, Zwei-undzwanzig bis Drei-undswanzig Vorbereitung dann wurde der Antrag in Dreiundzwanzig bewilligt und die Umsetzung erfolgte dann von ... Ich sag mal, bis dieses Jahr im April mit zweimaliger Verlägerung des Bewilligungsbescheides.

00:58:54: Also auch da gilt es zwischen drinnen Hausaufgaben zu machen und aufzupassen das wir nicht Förderverstöße macht.

00:59:02: Das große Problem was ich dort tatsächlich hatte war jetzt rein praktisch der bewohnte Zustand.

00:59:09: also wir haben ein Drittel damit.

00:59:11: er haben das mitgemacht Schapur und größten Respekt dafür.

00:59:18: Kann man dir auch mal Danke an der Stadt sagen, ne?

00:59:20: Auf jeden Fall!

00:59:22: Und ja das würde ich tatsächlich versuchen zu vermeiden in Zukunft.

00:59:27: Das werde ich auch bei dem nächsten Projekt vermeiden weil es natürlich erstmal die eine Seite ist diese ständige Belastung der Mieter.

00:59:34: auf der anderen Seite kann man nicht so frei archieren was Grundrissgestaltungen betrifft dann ist einfach gefangen in den Bestand.

00:59:46: Ja und rein baulich gesehen, das ist aber jetzt kein Thema der Förderung.

00:59:50: Es ist natürlich auch schwierig, wenn sich Gewerke und Einzelvergaben und öffentliche Lose und bis zum Schluss Konform zu halten unter das Managen.

01:00:03: also das ist auch eine Erfahrung die selbst mit einer Bauleitung selbst in dem Planungsbüro ein

01:00:09: Riesen herausforderungen

01:00:12: rein Statistik sind und bei uns auch halt zwei Firmen dort ausgefallen.

01:00:16: Und wenn das mal durch dann passiert, zwischendurch wird es ganz bunt.

01:00:21: Das gilt also zu vermeiden wer's denn kann.

01:00:24: Ich will nochmal sagen dass Programm worum es hier geht ist die Richtlinie preiswertes Mietwohnungsbau.

01:00:30: Das ist eine Fördererrichtlinie der sächsischen Auffallung oder das Freistaat des Sachsen wo Bundesmittel, BEG-Mittel von der KfW Bank mit zuschüssen der SAP kombiniert werden.

01:00:45: Grob gesagt ist gerade für die BEG, also für die bundesweite Förderung, forty-fünf Prozent Zuschuss und für die SAP, also die restlichen Leistungen dann bis auf nicht-förderfähige, seventy Prozent Zuschüsse.

01:00:59: Das ist schon eine einmalische Geschichte.

01:01:03: Die war auch einmalig

01:01:06: Einmalig herausbordern, aber auch

01:01:09: einmalig bewilligt.

01:01:10: Einmalisch.

01:01:12: das zweite Projekt, was ich jetzt vor der Brust habe mit, da hab' ich tatsächlich diese Woche...

01:01:18: Darfst du schon verraten?

01:01:20: Ja noch vor dem neunten wo alles geändert wurde zum Glück den endgültigen Bescheid bekommen, den ich jetzt bloß nochmal bestätigen muss, da gehört aber noch eine Kremienentscheidung bei mir im Haus dazu oder bin ich sehr zuversichtlich?

01:01:33: Also kurz schnapp ab nach neuen Alten vor der Bedingungen einen Zuschuss bekommen.

01:01:41: Hier ist jetzt die Gesamtbezuschussung etwas geringer, da reden wir dann von sechzig Prozent SAP-Zuschuss und immer noch vierzig Prozent KFH.

01:01:53: Aber in Summe ist das ein Gesamtrejekt von sechsund eineinhalb Millionen.

01:01:58: Wahnsinn!

01:01:59: Und dort werden Zeuger zehn Millionen Zuschuss bewilligt oder sind bewilligt.

01:02:05: Das heißt, also dann ein Sechs in Komma fünf Millionen Eigenmittel und Darlehen.

01:02:10: Dort sind wir jetzt in der Phase der Vorbereitung.

01:02:12: was die Planungsausschreibungen anbetrifft, also die Bekleidung und die Vergabe soll dann bis zum zweiten Quarterelte nicht Ziemundzwanzig geschafft sein mit der Vorausgabe dass wir hier keine Ziemunzwanzichlose mehr ausschreiben sondern kompaktkloser bilden.

01:02:36: Ja, Baubeginn soll dann Mitte siebenundzwanzig sein.

01:02:39: Bauende Anfang neunundzwannzig.

01:02:41: Vielleicht auch schon in der zwei Abschnitte gibt es schon im Herbst acht und zwanzig vielleicht schon das erste Objekt fertig zu kommen.

01:02:48: Jetzt saue ich erst mal wo wir uns überhaupt befinden für eingeweihtet.

01:02:51: Das ist am Wasserturm der Heinrich-Maris-Bagger Ring zwanzisch-einundzwansich und wir reden dort von neun und neunzig Wohnungen.

01:03:01: Vorher bei einem Objekt waren es achtenvierzig Wohnen an der Waldenburger Straße.

01:03:06: Wir werden hier definitiv in unbewunden Zustand arbeiten.

01:03:10: Es gibt bei dieser Förderrichtlinie eine Einschränkung, die betrifft beide Blicke.

01:03:16: Wir können also nicht frei vermieden wie wir wollen sondern es gibt dort den sogenannten Voraussetzungen des Wohnberechtigungsscheins der sich auf Einkommensgrößen bezieht und auch auf Haushaltsgröße Und das sind zum Beispiel auch Erfahrungen aus dem ersten Objekt Eine gewisse Flexibilität in der Bildung der Haushaltsgrößen, dass also beispielsweise eine Zweiraumwohnungen auch von einer Person zu mieten ist.

01:03:43: Sowohl als auch von zwei Personen haben wir dort gelernt genau dasselbe bei drei oder zweiraum Wohnungen das die in die Förderung reinpassen.

01:03:52: welche

01:03:52: Kriterien muss jetzt ein Mieter erfüllen um genau da an der Wohnung anmieten zu können?

01:03:57: Also im Grunde eigentlich erst mal die Einkommenssituation ist es wichtig und Da gibt es eine Einkommensverordnung in Sachsen.

01:04:07: Das ist aber nicht so einfach zu sagen, ich gucke da mal rein und gucke was ich habe sondern das ist ein wieder einmal sehr bürokratisches Berechnungsprozedere.

01:04:18: Was wir bei uns im Haus kurz überschlagen können, das ist kein Thema.

01:04:21: und wenn wir sehen, aha das läuft gut dann wird's konkret zur Stadt gegeben und die bekennst oder die berechen das denn ganz genau ob es passt oder nicht?

01:04:32: Nichtsdestotrotz sind wir jetzt bei unserem jetzigen Objekt trotzdem nicht einzig und allein davon abhängen.

01:04:39: Es gibt auch Sonderlösungen, es gibt Ersatzlösung, also wir haben mittlerweile eine Vielzahl von Wohnungen auch freigestellt von dieser Belegungsbindung.

01:04:50: Das wollte

01:04:50: ich kart fragen was ist wenn man die Überstände nicht führen kann mit diese?

01:04:53: Die übrigens

01:04:54: über fünfzehn Jahre gilt?

01:04:56: ja da gibt's zum Beispiel die Möglichkeit Ersatzwohnraum zu bringen.

01:05:01: das ist in dem Wunsch im Förderungsgesetz direkt auch verankert.

01:05:05: Es gibt nur ein paar mehr Möglichkeiten, die werden jetzt derzeit auch mit der Stadt erhohiert und so eine Grenze macht ja nicht immer den Unterschied zwischen sozial oder nicht-sozialen.

01:05:19: vor allen Dingen ist mittlerweile wenn man von einer Sozialwohnungsmiede redet möchte ich bloß mal sagen dass wir dort bei sieben Euro fünfzig kalt Miedes sind und das ist für unseren Bestand im wahrsten Sinne es wird keine Sozielle

01:05:32: Das ist schon hoch.

01:05:33: Miete,

01:05:33: das ist gestützt gefördert also ungefähr vier fünf oder drei vier Euro sind dort tatsächlich über die Förderung gestützten weil eine Neubau quasi eine Neubeausinnung weißt du ja selber an deinem Objekt mindestens zehn bis elf Euro

01:05:49: die Miete braucht.

01:05:51: aber dennoch ist es im Gesamtverhältnis keine nitrische Miete.

01:05:56: bei uns allerdings auch der Wohnwert dort Extrem gut.

01:05:59: Bei so hundert Wohneinheiten, die auf dem Markt gehen ist das ja auch eine sehr große Masseanwohnungen, die dann natürlich auch entsprechend abgenommen werden muss vom Markt.

01:06:08: Also anhand deiner Ausführung nimmt man schon, dass es wirklich ein großes Thema für kommunale Wohnungsunternehmen, das Thema Förderung um das Gleichgewicht sozialer Auftrag plus Wirtschaftlichkeit und um das ausgebogen gestalten zu können, ist das Thema Föderung eigentlich essenziell für euch?

01:06:26: Absolut!

01:06:27: Sonst gibt's keinen bezahlbaren Wunhor.

01:06:29: Genau, also vielen Dank für die Einblicke.

01:06:31: ich glaube das war super spannend auch mal einen Einblick zu bekommen und die echten Geschichten und Erfahrungen zu hören.

01:06:39: Ich würde mit dir gerne noch in die Zukunft blicken.

01:06:43: Ich habe im Jahr zwei tausendzehn meine Bachelorarbeit geschrieben mit der These Chemnitz Europa älteste Stadt natürlich eine sehr gewagte Tese.

01:06:55: Ich würde behaupten, dass Chemnitz auf jeden Fall schon einen demografischen Wandel vollzogen hat bzw.

01:07:01: man sieht, dass die Bevölkerung etwas älter ist.

01:07:05: Im Durchschnitt liegt das bei siebenundvierzig Jahren.

01:07:10: Was glaubst du wie sich die Wohnungswirtschaft in den nächsten zehn Jahren entwickelt?

01:07:16: Das weiß ich nicht.

01:07:18: Aber ich kann mich in der Klauskube lesen.

01:07:20: Bin auch sehr dankbar dafür.

01:07:24: Ich kann nur sagen was die Hauptthemen sind die uns in den nächsten zehn Jahren weiteren Beschäftigten zunehmend beschäftigen werden.

01:07:33: Du hast selber gesagt, Demografie ist ein hauptwesentlicher Thema und das war schon immer ein Thema.

01:07:38: also ich sag mal die demografische Angst wurde schon... Kenne ich gar nicht mehr.

01:07:43: anders!

01:07:44: Schon vor zwanzig Jahren wurde das als Maßstab für Wohnungsrückbau und für diverse Entwicklungen.

01:07:52: Aber es ist ja

01:07:53: auch viel passiert im letzten Jahr

01:07:54: ne?

01:07:55: Ja Und es ist vieles auch nicht so schlimm gekommen.

01:07:58: zum Blick, muss ich sagen.

01:08:00: Gibt doch verschiedene Gründe.

01:08:01: die einen finden das gut und die anderen schlecht.

01:08:03: Ich bin erst mal froh dass manches nicht so schlimmen gekommen ist wie es prognostiziert wurde.

01:08:09: Allerdings ist es unumstehlich.

01:08:11: Sachsen wird immer älter und also in Leipzig und in Dresden Chemnitz stagniert's Wahrscheinlich aber alles andere wird ältern und gerade in den Mittelstädten Limboch Oberfond war dazu gehört, steigt Prozente all der Anteile der älteren Mieter.

01:08:31: Darauf muss sich die Wohnungswirtschaft und insbesondere die sogenannte organisierte Wohnungs-Wirtschaft, also die größeren Wohnungsunternehmen einstellen werden.

01:08:42: wenn nicht wir sind da aufgefordert unsere Bestände barriere haben unzubauen.

01:08:50: Aufzüge nachzurüsten hatte übrigens von uns vergessen.

01:08:53: es gibt auch einen extra Aufzugsprogramm mit zinsgünstigem Darlehen.

01:08:59: Ja, Grundrisse anzupassen also zeitgemäße...

01:09:04: Aber da sieht man ja das Politik, dass das Thema auch schon erkannt und aufgenommen hat entsprechend der Fördermaßnahmen oder für Möglichkeiten die bereitgestellt werden?

01:09:13: Also ich kann es gar nicht vorwegnehmen muss sagen was in den letzten Jahren dort bewältigt wurde auch durch meine Verbandsarbeit habe ich das ja auch relativ nahe mitbekommen ist schon allererren Wert.

01:09:26: Also die Freistaat Sachsen nimmt bis jetzt jeden Euro der Bundesförderung finanziert in eins zu eins aus, also das ist eine Voraussetzung.

01:09:39: Der Bund gibt nur so viel Geld wie der Freistaate auch gleich refinanzieren kann.

01:09:48: Und das ist seit Jahren jetzt gerade für einen sozialen Wohnungsbau und gerade für solche, was wir gerade besprochen haben bisher immer gelungen.

01:09:58: Immer wird auch gesagt es wird immer schwieriger und trotzdem gut abschabu, dass das bisher gelungen wird.

01:10:04: Und der Bund hat also auch signalisiert, dass die soziale Wohnung am Förderraum auch erst mal weiter bestehen bleibt.

01:10:11: Das heißt, das wird nicht leichter für Sachsen.

01:10:14: Wir wissen, die Klammkassen überall muss gespart werden.

01:10:17: Aber der Wohnungsbau hat zurecht, muss ich sagen, weil das sind ja dringende oder drängende Probleme schon mittlerweile eine gewisse Lobby in positiven Sinne verständnis und es hat nicht zuletzt auch mit Verbandsarbeit zu tun sowohl bundesweit als auch in den Landesverbänden.

01:10:39: weiteres Thema genauso in der Förderung habe ich jetzt gleich abgefrüchtigt, was die Förderung betrifft sind natürlich die energetische Sanierung und Klimaneutralität.

01:10:49: Und das nicht so sehr weil es eine moralische Verpflichtung ist oder eine europäische Ver Pflichtung sondern... Das ist jetzt vielen Objekten halt der Zeitpunkt erreicht wo die Anlagen zeitliche segnen.

01:11:07: Es ist wieder ein Wechselthema ist es einfach nur sinnvoll in klimafreundliche, muss jetzt nicht klimaneutral sein aber in emissionsärmere Anlagen zu investieren.

01:11:27: Dort haben wir natürlich auch von anderen Seiten her gewissen Investitionsdruck.

01:11:31: das heißt im Moment sind die Banken relativ ruhig weil das wahrscheinlich von der europäischen Zentralbank im moment nicht so vordergründlich behandelt wird.

01:11:40: das Thema aber ich weiß es hundertprozentig.

01:11:43: Es wird auch dort wieder gesagt werden, wie auf welchen Weg seid ihr mit euren Beständen?

01:11:49: Wie frischt ihr die für die Zukunft auf?

01:11:51: Wie saniert ihr sie alleine weil... Die Beleihungen, ja.

01:11:55: Die Wertentwicklung der Gebäude natürlich im Wesentlichen auch davon abhängen, wie ich in Zukunft die bezahlbare Wärmeversorgung gestalte.

01:12:06: Das ist nur mein Leben nun mal nicht im südlichen Lenden, sondern wir haben es Meistens haben wir zu heizen, auch wenn es im Sommer sehr warm wird oder zu kühlen halt.

01:12:17: Ja und natürlich in dem Zusammenhang keine exorbitanten Mieten zu verlangen.

01:12:24: also das ist fast die Quadratur des Kreises.

01:12:27: aber ja sind immer wieder bei den Viertermittelschärfpunkten.

01:12:32: Was würdest du dir von der Politik wünschen?

01:12:34: Im Bezug auf Aufhörderung hast Du dann ganz expliziten Wunsch

01:12:38: mehr oder weniger genau das umgedrehte was jetzt passiert.

01:12:41: Ich wünsche mir tatsächlich eine höhere Verlässlichkeit.

01:12:48: Man muss auch internen Argumente finden, wenn man Dinge anschiebt und wenn die Dinge natürlich dann der Basis entzogen werden ist das einfach mehr als unangenehm.

01:13:01: Bürokratieabbau ist natürlich überall in aller Munde... Das würde ich mir hauptsächlich mal wünschen, wenn es um die Verwendungsnachweise bzw.

01:13:16: den Nachweis der Mitteleinsätze geht.

01:13:19: Da geht das schon ganz schön ins Eigengemachte und da fehlt also auch eine gewisse Flexibilität für die Gesamtzielerreischung.

01:13:30: Ich sage es jetzt einfach mal ganz grob, ob ich das Kfw- in einer energetischen Belüftung, wärme Rückgewinnung.

01:13:45: Das sollte im Endeffekt gleichwertig sein auch wenn es bei Fördermittelbeantragungen vielleicht noch gar nicht sich so gezeigt hat dass das am Ende die bessere Lösungen sind.

01:13:56: also eine gewisse Flexibilität in der Abrechnung wäre natürlich schon wichtig weil es ja auch so ist dass die Förderanträge weit vor der Umsetzung gestellt werden.

01:14:08: Wenn dort einmal Förderbescheide vorliegen, die waren quasi auf einer Entwurfsplanung noch nicht mehr teilweise eine Entwursplanung, wären Kosten festgelegt und Fördermittel bewilligt.

01:14:20: Das sind diese Größenordnungen, das ist dann schon eine besondere Herausforderung an einem Ende auch so wie geplant die Rahmenbedingungen einzuhalten.

01:14:30: Was ich vielleicht nochmal zur Wohnungswirtschaft ... Ich war noch zwei Punkte für die Zukunft, dem Belangstakt der Bezahlbarkeit und die sozialen Belange müssen wir weiterhin schuldern.

01:14:44: Das ist unser Thema.

01:14:46: aber vielleicht noch ein ganz wichtiger Punkt das auch die Stadtentwicklung ist vonseiten der Stadt und wo wir gerne mithelfen als kommunale Gesellschaft glückischerweise und unterstützen.

01:14:58: Es hängt an lebenswerten Innenstädten, an Kultur, Freizeit, Infrastruktur, Verbindungen Und das ist erstmal die ursächliche Möglichkeit eine Stadt attraktiv zu machen.

01:15:14: Und trotzdem, also wir merken es auch bei uns... Wir haben das tolle Angebot was ich vorhin gesagt hatte und es gibt einfach auch Fragen aus Chemnitz.

01:15:23: Wir haben auch ein Waldesangebot eben da ist und wenn das aber dann nicht kombiniert wird mit einer lebendigen Innenstadt oder mit Angeboten Wie es zum Glück in Limberbrot vorhundert derzeit noch sehr gut funktioniert, aber das muss eben auch in den nächsten zehn Jahren noch erhalten

01:15:39: bleiben.

01:15:39: Wollte mich auch gerade sagen ich bin ja immer total begeistert was hier in dieser mittelgroßen Stadt alles so passiert und umgesetzt wird wenn man hier mal lebt und da schaut was überall passiert.

01:15:50: dass ist schon sehr beachtlich finde ich

01:15:52: Und wir waren uns auf dem Bestand konzentrieren.

01:15:54: Ich hätte gerne mal ein Neubau gemacht Mal sehen vielleicht Lass es mal noch, aber im Moment ist es einfach wichtig dass wir unsere Bestände behalten und fit machen für die Zukunft.

01:16:09: Norbert du weißt ja das ich mich sehr für das Thema Digitalisierung interessiere Wollt von dir gerne noch wissen, auch so ein bisschen mit Blick in die Zukunft gerichtet.

01:16:19: So die Prozesse, die bei dir im Unternehmen ablaufen, wie digital empfindest du die schon und hast das Gefühl dass neue Produkte sich gerade auf dem Markt drängen?

01:16:27: oder ich gehe jetzt mal in Richtung Chatchi-Bee-Tee Gemini, ganzen KI-Modelle, die es gibt, auch die Probleme, die da mit einer hergehen.

01:16:34: Du hast ja jetzt auch schon Berührung mit.

01:16:38: Wie fortschrittlich seid ihr da und wo?

01:16:40: siehst du da auch Verbesserungspotenzial oder vielleicht Unterstützung, die du benötigst um Prozesse noch effizienter zu machen.

01:16:48: Und das ganze Thema auch ein bisschen mehr vorantreiben zu können?

01:16:51: Ja, vielleicht mal den letzten Punkt aufgegriffen...

01:16:58: Unabhängig von der Förderung jetzt ne?

01:16:59: Ja ja sowieso.

01:17:02: Der Umgang mit diesen Möglichkeiten KI AI oder wie immer das bezeichnen wollen den verschiedensten Nachfolgerprogramm und so weiter ist natürlich sehr reizvoll, wird natürlich gefahren.

01:17:17: Und ich muss sagen es ist teilweise schon heftig wie schnell man dann auch entfallend habt was man gar nicht will.

01:17:28: und da kann ich nur sagen immer Augen auf und Vorsicht bereuern Gebt aber auch zu, dass das nicht immer hundertprozentig gelingt.

01:17:38: Deswegen war es sicherlich auch eine gewisse Grundangst davor die vielleicht teilweise gar nicht notwendig ist.

01:17:47: Aber eine gesunde Abstand ist manchmal ganz gut.

01:17:53: Nichtsdestotrotz soll das nicht dafür führen, dass wir sagen, das ist alles Hexenberg?

01:17:57: Nein!

01:17:58: Das sind auch in der Wohnungswirtschaft ganz wichtige Bereiche.

01:18:04: Unsere Unternehmen würde ich jetzt mal so im mittleren Level einordnen.

01:18:08: Was ist das digitalste Produkt, was ihr habt?

01:18:10: Also wo du sagst Mensch, dass es wirklich absolut up to date und die Einführung von dem Produkt ist richtig gut gelungen und nehmen auch die Mieter gerne an.

01:18:21: also um ein richtiges Beispiel zu nehmen.

01:18:23: Wie fühlst

01:18:24: Du mich darauf an?

01:18:25: Das hätte ich ganz vergessen.

01:18:26: wir haben eine eigene App entwickelt eine App die quasi für ein CRM System.

01:18:34: Das sind englische Customer Relations Management, also eine Kundenbetreuungs- und Kommunikationsebene darstellt.

01:18:43: über diese App können Mängel oder Beschwerden oder auch Hinweise, Hammerin verschiedenste Dinge mit uns besprochen werden.

01:18:57: Die gehen auf direkten Weg zu den Mitarbeitern und werden also auch außerhalb der Sprechzeiten, um den sogenannten Vierundzwanzig Sieben-Bereich abgearbeitet.

01:19:08: Des Weiteren stellen wird dort die Unterlagen ein zunehmend, die das Mietverhältnis betreffen – also im Mietvertrag verschiedene Hinweise, Hausordnung und so weiter.

01:19:19: Und die sogenannte UVI, also das sind die Informationen unter jahrschen Verhausinformationen.

01:19:29: Nicht getan ist als nächstes geplant, die betriebsstilierliche Betriebskostenart richten.

01:19:34: Die soll auch da

01:19:36: eingespielt werden?

01:19:36: Ich kann nur werben, wer immer hier zuhört von unseren Mietern.

01:19:41: nützen sie bitte diese Gelegenheit.

01:19:43: es macht's für alle einfacher.

01:19:45: das heißt nicht dass wir keinen persönlichen Kontakt mehr haben können und wollen aber es gibt dort einfach gerade über die Sortierung und die Zuordnung viel effizientere Möglichkeiten.

01:19:58: Darf ich dich noch fragen, könnt ihr gucken wie viele Leute das aktuell schon benutzen?

01:20:04: Also von der Gesamtanzahl der Mieter, wie viele tatsächlich das aktiv nutzen?

01:20:08: weil wir hatten ja vor uns über demografischen Wandel und auch den Altersdurchschnitt wahrscheinlich auch in eurem Beständen unterhalten.

01:20:14: Ich könnte mir vorstellen dass für ältere Leute doch schon auch ein bisschen schwieriger ist als für Junge, deswegen frage ich ganz gezielt.

01:20:22: Ganz logisch.

01:20:22: Gut dass man angenommen wird.

01:20:23: Also ja da gibt es, ich glaube böschenlich sogar eine Auswertung also wievieh dort hinzugekommen sind und der Neuanmeldungen wieviel sich kontaktiert haben würde ich aber jetzt wirklich keine verlässliche Sache sagen.

01:20:41: Ich würde jetzt sagen so zwischen mit Kratzen vielleicht Aber es

01:20:49: ist schon gar nicht so schlecht.

01:20:51: Und das ist eben jetzt auch noch nicht so lange reingebracht, nur deswegen haben wir jetzt die Ferienzeit und das sind manchmal ganz einfache Dinge, die dagegen sprechen.

01:21:00: Wir waren das immer wieder, es wird auch nachgeholt.

01:21:02: also wenn jemand das nicht gemacht hat und vielleicht vergessen hat gibt's Erinnerungen.

01:21:06: Es gibt doch noch mal ein Schreiben.

01:21:08: Also wir bleiben daran Zwingen natürlich niemandem jetzt, du musst das dort umdrehen machen.

01:21:14: aber was hatten beide seilischen Vorteile?

01:21:16: Ansonsten sind wir natürlich bei allem unterwegs, was die gesetzlichen Digitalisierungsvorschriften betrifft.

01:21:23: Heißt also beispielsweise elektronische Rechnungslegungen, die jetzt überall Einzug gehalten hat.

01:21:29: Wir haben unsere EAP-Systeme und ein Orchivsystem.

01:21:37: Dirtenschutz ist natürlich auch ein Thema, was dort in die Digitalisierung rein spielt.

01:21:41: Die Weiterbildungs- oder wie die Dirtenschutzschulungen wird alles nur noch digital abgehalten.

01:21:47: Ja...

01:21:50: Das ist das, was funktioniert.

01:21:51: und was wir jetzt ganz konkret vorhaben, ist die digitale Wohnungsabnahme.

01:21:55: Also direkt vor Ort.

01:21:58: Zu richtig mit Tablets?

01:22:00: Ja so richtigen Tablets diese schwarzen Kästen da.

01:22:05: Also Handys sind es nicht, weil das ist glaube ich eine Zumutung und schon mal ein umfangreiches Abnahmeprotokoll gesehen hat.

01:22:12: Das passt nicht in das Handy rein so dass also da auch eine gewisse direkte Übertragung möglich ist, eine direkte Einspielung dann auch in das ERP-System bei uns.

01:22:24: Ja was man noch nicht... das ist das was wir geschafft haben.

01:22:28: wo wir noch vor uns haben sind natürlich Verbesserungen oder das Controlling im Portfolio-Management,

01:22:38: d.h.,

01:22:38: der sogenannte digitale Heizungskeller und wir also auch jederzeit wissen wie sind die Verbräuche?

01:22:44: Welche Fehlermeldungen sind voran?

01:22:47: Das ist noch so ein...

01:22:48: Also technisches Gebäudemanagement?

01:22:50: Technisches

01:22:50: Gebüedemanagement ganz genau mit ja trotzdem KI gesteuert halt total.

01:22:59: Und da sind wir natürlich wieder bei dem Thema Nachhaltigkeitsberichtsausstattung, alles so die Themen, die dann in Unternehmen betreffen.

01:23:08: Ich höre schon erwartet eine Menge Arbeit auf dich!

01:23:10: Das wird nicht langweilig.

01:23:13: Und was du glaube ich schon hast oder na gut sieht vielleicht noch nicht ganz aber das sogenannte Papierlosebüro ist natürlich der Endwunsch.

01:23:24: Genau zum Schluss nach etwas Persönliches Norbert, was macht ihr denn nach den vielen Jahren in der Wohnungswirtschaft noch besonders Spaß?

01:23:31: wo du sagst, das begeistert dich jeden Tag in deiner Branche.

01:23:39: Also natürlich Erfolg zu haben!

01:23:40: Aber Erfolg ist natürlich bei uns hauptsächlich messbar an den Vermietungszäulen und an den Lehrstandszäulen...

01:23:49: ...und allen Fördermittelbescheiden?

01:23:51: Ja aber die dienen ja letztlich auch nur dem eigentlichen Ziel unsere Wohnung zu vermieten und einen Schlaar stehen zu lassen.

01:24:00: Und da bin ich erst mal Das macht mir Spaß, dass ich dazähe, dass wir relativ gut da stehen.

01:24:09: Wir haben einen Leerstand im vermiedbaren Bereich von sieben Komma fünf Prozent.

01:24:15: Es ist für unsere Verhältnisse also im Verhältnis der Gesellschaften in verschiedenen Landkreisen jetzt mal fertlichen Kudrwert weil das geht bis Durchschnittshallen von zwundzwanzig Prozent und mehr.

01:24:30: Damit kann man auch was anfangen und es ist ja auch so, dass wir zum Beispiel bei der Waldenburger noch nicht eingepreist haben.

01:24:37: Also wenn das zielt er dort mit rein... Wenn also die Waldenberger beispielsweise oder andere Bestände, die wo energetisch dort aufwärten dann vermietet sind wird sich die Grenze wieder bei fünf Prozent bewegen und das ist absolut... Das macht Freude, ne?

01:24:54: Wenn du fährst, was Spaß macht!

01:24:56: Natürlich macht die Vielfältigkeit der Aufgaben fluch- und segend zu gleich.

01:25:00: Also ich würde es trotzdem nicht missen wollen, weil nur das ist die gewisse Würze.

01:25:05: Und demgegenüber natürlich die Unschädigkeit mit einer Flexibilität unserer Firma oder unsere Leitung, unseren Entscheidungen einhergeht.

01:25:19: Die Verbandsarbeit hatte schon erwähnt?

01:25:21: Das ist auch ganz gut wenn man einen größeren Einblick hat wie läuft's in Sachsenitz gesamt als ärmendantischer Vorstand und natürlich die Arbeit für das Gut, also für das Wohnen.

01:25:36: Das ist schon eine herausragende Arbeit, wo wir uns ja alle beteiligen in ihrem Bereich.

01:25:44: Es geht ja nicht darum Geld zu verdienen, also nicht Geschäfte zu machen in dem Sinne sondern Menschenwohnraum zu geben, nur das einste.

01:25:53: Neben Gesundheit und Arbeit es wohnen Definitiv.

01:25:58: Und Freizeit natürlich noch, ist das das absolute Grundbedürfnis.

01:26:01: und da kann man sich glücklich schätzen dort mit beizutragen und den Menschen zu tun haben ob es jetzt nette Geschäftspartnerinnen sind oder eben auch viele Mieter mit denen man gut im Gespräch ist gerade bei solchen Baumausnahmen merkt man das dann ganz intensiv und nicht zuletzt natürlich auch seinen Mitarbeiter stammen.

01:26:29: Vielen Dank Norbert, ich kann mich wirklich nur bedanken.

01:26:32: Vielen Dank für die tollen Einblicke, die du uns gewährt hast.

01:26:35: Vielen dank für die Ausführung bezüglich der Förder mit dem privaten Bereich im institutionellen Bereich.

01:26:39: Ich denke das hat auch einigen weiter geholfen da dir die Einblickel zu bekommen und auch dass du die Erfahrungen geteilt hast.

01:26:46: Ja schön, dass du da warst!

01:26:48: Ich habe mich auch gefreut und sehr ruhig.

01:26:50: viel Danke!

01:26:51: Gerne.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.